Gegen viel Widerstand wurden die Berger Windräder durchgesetzt. Heute übernehmen sie die Stromversorgung die Gemeinde Berg rechnerisch nahezu vollständig – ein Erfolgsmodell auch für den Landkreis. Die SPD Kreistagsfraktion stellte den Antrag, auch die anderen in Frage kommenden Flächen für Windernergieanlagen nochmals zu überprüfen.

Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, einen E-Bus zu besichtigen und auch Probe zu fahren. 94 Fahrgäste passen hinein, 25 davon können auch sitzen. Der Bus hat die Ausmaße eines normalen Linienbusses, aber einen deutlich geringeren Wendekreis. Große Türen ermöglichen einen bequemen Einstieg auch mit viel Gepäck, eine ausfahrbare Rampe hilft Menschen mit Handicap beim Einsteigen. Eine Klimaanlage sorgt für Belüftung und verhindert das Anlaufen der großen Panoramafenster. Die Reichweite beträgt 200km, die Batterie ist in 4-6 Stunden wieder aufgeladen. Leider ist er deutlich teurer als ein herkömmlicher Bus. Das wird eine schwierige Abwägung im Kreistag werden.


Alle 20 Minuten ist das von Berg aus seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2016 möglich – und immer mehr Berger/innen nützen dieses Angebot und lassen auch mal ihr Auto stehen- und das nicht nur zur Wiesn-Zeit. Für die Ostufer-Linien ( 904/963, 961, 974, 975) hat sich die Zahl der Fahrgäste fast verdoppelt. So ist die Haltestelle Berg/Grafstraße nach Kloster Andechs und Medicenter Starnberg die am meisten genutzte Haltestelle im Landkreis.
Im gesamten Landkreisgebiet stiegen die Fahrgastzahlen seit 2013 um 123%. Diese Erfolgsgeschichte bestätigt das Konzept: Erst das Angebot schaffen- dann wird es von den Bürger/innen auch genutzt.

Die Einnahmen aus den Fahrkarten stiegen im Landkreis von rund 2,6 Mio auf 4,9 Millionen Euro (Ende 2018) Dennoch decken sie nur knapp die Hälfte der Kosten. Kreis und Gemeinden müssen pro Jahr noch eine Menge zuschießen. Trotzdem lohnen sich die Ausgaben- für die Menschen und für das Klima.



Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ war ein großer Erfolg. Neben den Beitrag, den die Landwirtschaft zum Artenschutz leisten soll, werden auch vermehrt die Stimmen laut, die nicht nur die Bauern in der Pflicht sehen. Wir alle, die Kommunen, die Gartenbesitzer, die Gärtnereien, die Verbraucher, die Autofahrer haben es in der Hand, ob es uns Ernst ist mit Natur- und Artenschutz. Die Bundesumweltministerin wird ein Gesetz auf den Weg bringen, das alle Beteiligten mit in die Pflicht nimmt.

Natur- und Klimaschutz müssen immer zusammen gedacht werden. Der Kohleausstieg ist bereits eine beschlossene Sache – dauert aber noch. Umso wichtiger ist es daher, dass auch in den Kommunen und Landkreisen ein Beitrag dazu geleistet wird. Die SPD-Kreistagsfraktion hat dazu einen Antrag eingereicht. Den Wortlaut lesen Sie hier: Antrag:  Wie geht es weiter mit der Windkraft im Landkreis Starnberg?

Dass etwas getan werden muss, um die Vielfalt der Insekten und damit auch der Vögel zu erhalten, ist unstrittig. Aber nur mit der Landwirtschaft und nicht gegen sie kann Artenschutz gelingen! Deshalb müssen auch alle Verbraucher ihren Lebensstil überdenken. Trägt unser Konsumverhalten dazu bei, die Artenvielfalt zu erhalten? Eher nicht! Wir kaufen zu wenig Bio, wir fahren zu viel Auto, wir fliegen zu viel – kurz: der ökologische Fußabdruck muss kleiner werden. Nach dem erfolgreichen Volksbegehren besteht die Chance auf einen Gesetzentwurf, der die Sorgen der Bauern berücksichtigt und die Kommunen und privaten Gartenbesitzer nicht aus der Verantwortung entlässt.

Im Zeitraum vom 31.1. bis zum 13.2.2019 haben die Bürger/innen in Bayern die Gelegeheit, mit ihrer Unterschrift in den Rathäusern das Volksbegehren zu unterstützen. Sollte das Volksbegehren erfolgreich sein, wird das Naturschutzgesetz ergänzt, um mehr Biodiversität, mehr Bio-Landbau, mehr Artenschutz und weniger Pestizideinsatz zu erreichen. Alle weiteren Informationen, den Gesetzestext und die Öffnungszeiten der Rathäuser hier: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/

Ein kurzes Aufladen zwischendurch: Herr Oberhofer von der VR-Bank, begeisterter e-Mobilist und einer der Wegbereiter der e-Mobilität im Landkreis, erklärt uns Kandidatinnen die Funktion seiner Ladesäule in Herrsching vor der Filiale der VR-Bank.
Allen Unterstützern und Mitstreiter/innen in den vergangenen, ereignisreichen Monaten des Wahlkampfes ein herzliches Dankeschön!

 

Für mehr Menschlichkeit und gegen rechte Hetze gingen heute Zehntausende in München auf die Straße, darunter auch viele engagierte Asylhelfer/innen aus dem Landkreis.

Die neue Ladesäule mit 11 kw Leistung steht beim Abfallwirtschaftsverband in der Moosstraße in Starnberg. Mitarbeiter und Verbandsräte können ihr E-Autos ab jetzt „anhängen“.

Die Landtagskandidatin Christiane Kern und ich hörten erst einmal zu, was die Besucher/innen in der Sozialstation in Pöcking zu sagen oder auch zu klagen hatten. So sei es sehr schwierig, überhaupt einen Pflegeplatz zu finden. Weiterlesen