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Die Schlossberghalle in Starnberg war an diesem Donnerstagabend, dem 4. Juli, Schauplatz einer ganz besonderen Geburtstagsfeier: 150 Jahre Sozialdemokratie in Deutschland und 121 Jahre in Starnberg. Es versprach ein feierlicher Abend zu werden: Angekündigt waren als Hauptredner der Vizepräsident des bayerischen Landtags, Franz Maget, und der Schriftsteller Johano Strasser. Für die musikalische Umrahmung war die Knappschaftskapelle Peißenberg eingeladen.
Aus dem ganzen Landkreis kamen interessierte Zuschauer, nicht nur Genossinnen und Genossen. Und sie wurden nicht enttäuscht:
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Vom Barrikadenkampf während der Revolution 1848 über die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitsvereins durch Ferdinand Lassalle im Jahr 1863 bis zu Willy Brandts Ostpolitik und dem Atomausstieg der heutigen SPD:

Die deutsche Sozialdemokratie hat stets politische Akzente gesetzt. Nicht immer an der Macht – aber nie machtlos! Zunächst als soziale Bewegung, später als Partei erkämpfte sie die Demokratie und trieb den Ausbau des Sozialstaats voran. Selbst angesichts der Verfolgung durch die Politik Bismarcks, durch die Nationalsozialisten und das SED-Regime blieb sie ihren Grundwerten treu.

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Ein besonderes „Geburtstagsgeschenk“ bekamen Tim Weidner und ich heute von Winfried Rey überreicht: Der Originaldruck von Andy Warhol zeigt Willy Brandt, von diesem handsigniert. Das Bild wird einen würdigen Platz in der Ausstellung 150 Jahre deutsche Sozialdemokratie  erhalten, die von 4.7. bis 10.7. in der Schlossberghalle in Starnberg gezeigt werden wird.
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Es war eine der seltenen Gelegenheiten, den großartigen H.J. Vogel noch einmal zu erleben.
Viele Genossinnen und Genossen, Historiker und Gewerkschaftler kamen zur Ausstellungseröffnung „150 Jahre Deutsche Sozialdemokratie“ nach Augsburg, an diesen Ort, an dem ein Jahr nach der Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins durch Ferdinand Lassalle in Leipzig eine erste Gruppe aus neun Arbeitern der Augsburger Textil- und Kammgarnfabrik sich im Sinne Lassalles zusammenfanden und so zur Keimzelle der bayerischen SPD wurden.
Vom Barrikadenkampf während der Revolution 1848 über die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitsvereins durch Ferdinand Lassalle im Jahr 1863 bis zu Willy Brandts Ostpolitik und dem Atomausstieg der heutigen SPD: Die deutsche Sozialdemokratie hat stets politische Akzente gesetzt. Nicht immer an der Macht – aber nie machtlos!
Zunächst als soziale Bewegung, später als Partei erkämpfte sie die Demokratie und trieb den Ausbau des Sozialstaats voran. Selbst angesichts der Verfolgung durch die Nationalsozialisten und das SED-Regime blieb sie ihren Grundwerten treu.
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